Bindehaut-, Hornhaut- Lederhautentzündungen

Diese Entzündungen, die beim Patienten ein sog genanntes „rotes Auge“ hervorrufen, sind verbunden mit Tränen, Schmerz, schlechtem Sehen, vermehrter Lichtempfindlichkeit und/oder morgentlichem Verkleben der Augenlider.

Klinsches Bild einer Bindehautentzündung (Konjunktivitis)

Klinsches Bild einer Bindehautentzündung (Konjunktivitis)

Bei Vorliegen solcher Entzündungen kann nur Ihr Augenarzt die genaue Lokalisation im Auge und die Ursache der Entzündung beurteilen.

Diese Ursache und die vorwiegend betroffenen Strukturen des Auges entscheiden über die Wahl der richtigen Therapie.

Dem entsprechend kommen z.B. Augentropfen und Augensalben (antientzündlich, antibiotisch, antiviral, antiallergisch), Augenverband, Verbandskontaktlinse, Entfernung von Fremdkörpern oder störenden Wimpern als therapeutische Maßnahmen in Frage.

Augentropfen, Augensalben und Augenverband

Augentropfen, Augensalben und Augenverband

Sehr wichtig ist dabei die ausreichend lange Einnahme der antientzündlichen Tropfen, Salben oder Tabletten sowie die Nachkontrolle. Damit soll ausgeschlossen werden, dass sich die Entzündung verschlimmert bzw. weitere Strukturen des Auges befallen hat!

Glossar: Die Bindehaut

Die Bindehaut ist eine Schleimhaut auf der Oberfläche des Auges. Nur die Hornhaut, das so genannte „Fenster“ des Auges wird davon ausgespart. Die Bindehaut wird nicht nur beim Augenarzt (Entzündungen, trockenes Auge u.s.w.) betrachtet, sondern auch bei jeder klinischen Allgemeinuntersuchung. Da sie recht dünn, gut durchblutet und unpigmentiert ist, lassen sich Veränderungen gut erfassen. So tritt z.B. eine Gelbfärbung bei Ikterus (Gelbsucht), eine weiß-porzellanfarbene bei Anämie (Blutarmut) oder Schock auf.

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