Fotodokumentation von Veränderungen

Fotodokumentation von Veränderungen im vorderen Augensegment und im Bereich von Macula und mittelperipherer Netz- und Aderhaut

Bei der Fotodokumentation handelt es sich um die bildhafte Dokumentation von Augenbefunden. Auf diese Art können selbst kleine Veränderungen festgehalten und mit dem Befund bei der nächsten Untersuchung verglichen werden- als sichere Basis für eine zuverlässige Verlaufskontrolle.

Fotographie des Augenhintergrundes bei diabetischer Retinopathie, Zustand nach Laserbehandlung der Netzhaut

Fotographie des Augenhintergrundes bei diabetischer Retinopathie, Zustand nach Laserbehandlung der Netzhaut

Besonders wichtig ist eine solche Dokumentation bei Pigmentflecken oder Tumoren an Bindehaut, Regenbogenhaut (Iris) oder Aderhaut. Bei Zuckerkrankheit hilft die Bilddokumentation der Netzhaut, eine Zunahme der diabetischen Retinopathie besser zu erkennen. Auch bei der Verlaufskontrolle des Glaukoms ist eine Fotodokumentation des Sehnervskopfes hilfreich.

Info: Die Okklusionstherapie, das Abkleben eines Auges

wird in der Schielbehandlung durchgeführt, wenn eine Amblyopie (Schwachsichtigkeit) vorliegt. Das gut sehende Auge wird hierbei abgeklebt (je nach Befund von 0,5 bis 8 Std./Tag), um das schlecht sehende Auge zu fördern. (Die Okklusion ist in den meisten Fällen eine Langzeittherapie, d.h. sie wird über mehrere Jahre durchgeführt.)