Schöne Künste

Dola v. Collas

Portrait Dola von Collas

Dola von Collas

Außer bei den Bildern über Zimbabwe, die nach Reiseskizzen entstanden sind, handelt es sich bei den Arbeiten um imaginäre Landschaften.

Das Bild fungiert in diesem Fall als Fenster in eine erfundene Situation. Die Situation, die Landschaft, besitzt Wiedererkennungswert, da die Gegenstände abbildhaft gezeigt sind. Der Betrachter kann sich somit in den Räumen zurechtfinden und die jeweiligen Bildgegenstände in ihrer Zusammenstellung und Lichtstimmung auf sich wirken lassen.

Neben ihrem faktischen Inhalt (z.B. Meer, Baum, Berg etc.) vermitteln die Bildgegenstände jedoch auch eine prinzipiellere Bedeutung. So ist z.B. die exotische Landschaft nicht nur eine allgemeine geologisch-geographische Erscheinung, sondern auch ein Sinnbild für einen Raum, der sich der Kontrolle und Beherrschung durch den Menschen bislang noch entzogen hat. Das Exotische, das Fremde, transportiert somit durch seine Unberührtheit auch eine Idee von Freiheit.

Die Formen dieser idealen Landschaft spiegeln die Schönheit einer intakten Ursprünglichkeit. Die Lieblichkeit des Anblicks zieht jedoch gleichzeitig ein Unbehagen mit sich, denn die Begegnung mit der ungebändigten Kraft der Natur beinhaltet auch die Machtlosigkeit des Einzelnen gegenüber deren überwältigender Macht.

Die erfundenen Landschaftsräume ebenso wie die Reisebilder versuchen, teilweise auch durch das Mittel der ironischen Idealisierung, das widersprüchliche Verhältnis zwischen dem Individuum und dessen Freiheitsbedürfnis ins Bild zu setzen.

  • Dola von Collas – Blick auf den Hwange National Park

    Dola von Collas – Blick auf den Hwange National Park (Zimbabwe) – 50cm x 60cm, Öl auf Nessel, 1999

  • Dola von Collas – Ballon der dem Abend entgegen schwebt

    Dola von Collas – Ballon der dem Abend entgegen schwebt – 50cm x 60cm, Öl auf Nessel, 2002

  • Dola von Collas - Fluss an einem warmen Tag

    Dola von Collas – Fluss an einem warmen Tag – 40cm x 30cm, Öl auf Nessel, 2015

  • Dola von Collas - Blick ins Tal nach einer langen Wanderung

    Dola von Collas – Blick ins Tal nach einer langen Wanderung – 40cm x 30cm, Öl auf Nessel, 2015

  • Dola von Collas - Mittag auf einer Lichtung

    Dola von Collas – Mittag auf einer Lichtung – 40cm x 30cm, Öl auf Nessel, 2015

  • Dola von Collas – Pfad durch den Busch

    Dola von Collas – Pfad durch den Busch (Zimbabwe) – 50cm x 60cm, Öl auf Nessel, 1999

  • Dola von Collas - Picknick am Lake Kyle

    Dola von Collas – Picknick am Lake Kyle (Zimbabwe) – 80cm x 120cm, Öl auf Nessel, 2014

Dola von Colla – Vita

1963 geboren in München

1986 – 1993 Studium der Malerei, Grafik und Kunsterziehung
an der Akademie der Bildenden Künste München

1994 und 1995 Reisen nach Indien

1995 Artist-in-Residence im Goethe Institut Hyderabad, Indien

1996 Reise nach Zimbabwe

1998 – 2005 Assistentin in der Klasse für Malerei, Grafik und Kunsterziehung
von Prof. Gerd Dengler an der AdBK München

2004 – 2010 Assistentin von Prof. Nikolaus Gerhart
(für seine Aufgaben als Präsident der AdBK München)

seit 2011 Lehrerin im Fachbereich Gestaltung an der FOS Augsburg

Ausstellungen im In- und Ausland

Blanka Wilchfort

Blanka Wilchfort

Blanka Wilchfort

Blanka Wilchfort über ihr zentrales Thema:

Der Mensch im Spannungsfeld zwischen seiner inneren und seiner äußeren Situation. Skulpturen sind das häufigere Ausdrucksmittel für mich. Denn dreidimensionale Objekte bieten ein Innen und ein Außen, Einblicke in Tiefen, Durchblicke in Weiten, so wie mehr oder weniger begrenzende Außenflächen. Sie bieten sich an als Symbolträger für meine Themen. Ich verwende verschiedene Materialien bevorzugt Steinzeug, Metall, Holz.

http://www.wilchfort.de/

  • Blanka Wilchfort - Aus Toten Winkeln

    Aus toten Winkeln – 2003, Steinzeug, Eisen, 45 x 35 x 18 cm

  • Blanka Wilchfort - Kopf 3

    Kopf 03 – 2003, Steinzeug, Engobe, 48 x 12 x 24 cm

  • Blanka Wilchfort - Entflammt 2

    Blanka Wilchfort – Entflammt 2

  • Blanka Wilchfort - Entflammt 1

    Blanka Wilchfort – Entflammt 1

Blanka Wilchfort – Vita

Geboren in Stuttgart, aufgewachsen in München.
1968 – 1977 Studium Philosophie/Psychologie in Zürich, Toronto, Regensburg, Abschluss Diplom
1984 – 1990, Studium an Akademie der Bildenden Künste, München, Abschluss Diplom

Einzelausstellungen:

1989 „Münchner Werkstätten“ München
1993 „18. Bekanntmachung: Köpfe“ bei K. Schultze, Goldbach, Überlingen
1999 „Beyond Words“ Kairos New Art Gallery, München
2000 15. Internationaler Kongress für Hypnose, im Lichthof der Ludwig Maximilians Universität München

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

1994 „Methaphern“, Schloß Blutenburg, München
1996 Rathaus Galerie, Euskirchen, Köln
1998 Galerie Smolik, Wien
2001 über Galerie B15, München, Kunstmesse SOFA New York
2002 Prime Gallery, Toronto, Kanada
2003 Schloss Seefeld
2003 Galerie im Üblacker-Häusl, München
2004 Autoren Galerie 1, München
2004 „Begegnung“ Galerie Unterhammer, Trippstadt
2004 Pasinger Fabrik, München
2006 „Zeitsequenzen“, Pasinger Fabrik, München
2008 „Brücken zwischen Kunst und Orten des Gebets“ Kunstprojekt „850 Jahre München“
2009 „im Zeichen der Wende- 20 J. nach dem Mauerfall“, Pasinger Fabrik, München
2010 „Kunst im Laden“ München
2011 „Ent-Puppung“ im SchauRaum, München
2011 „Wachsweich und Hautnah“ Ebenböck Villa, München
2012 „Zwischenraum“ Ebenböck Villa, München
2013 „Bewahren – Umbruch“ Bürgerbüro Rathaus Pasing
2013 „Room is Music is Room“, Einsteingewölbe München
2013 „Verweile doch“, Kunstprojekt im öffentlichen Raum München,
2013 Kunstzone Gräfelfing
2013 Altes Rathaus München
2015 AproPO Rhythmus Pasinger Fabrik München
2015 Weyterturm Straubing

Museumsankauf:

1999 Sammlung van der Grinten, Schloss Moyland, Bedburg – Hau, Deutschland (Sammlung alter und zeitgenössischer Kunst)

Öffentlicher Raum:

Gedenkplakette für Shalom Ben-Chorin München Zweibrückenstrasse, „Gebeugter Leerer Stuhl“ München vor Pasinger Rathaus, „Leerer Stuhl“ Gräfelfing

http://www.wilchfort.de/