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Makuladegeneration AMD und DMÖ: Verlauf, Behandlung, Vorbeugung

Von altersbedingter Makuladegeneration (AMD) sind in Deutschland rund vier Millionen Menschen betroffen. Viele Diabetiker leiden unter diabetischem Makula-Ödem (DMÖ). Beide Erkrankungen betreffen die Makula - das ist die Stelle des schärfsten Sehens an Ihrer Netzhaut. Wenn die Sinneszellen hier geschädigt sind, können Sie das, was Sie gerade anschauen, immer schlechter erkennen. Die Sehkraft nimmt ab, schlimmstenfalls bis hin zu Erblindung. Doch die Medizin schreitet voran, und in vielen Fällen lässt sich die Krankheit erfolgreich aufhalten.

Sehkraft kann häufig erhalten werden

Ob AMD oder DMÖ - wenn der Verlust der Sehkraft droht, weckt das bei viele Menschen verständlicherweise große Sorgen. Die gute Nachricht: Bei rechtzeitiger Diagnose und konsequenter Behandlung kann Ihre Sehkraft - und damit Ihre Lebensqualität - heute in vielen Fällen erhalten werden. Es sind inzwischen Medikamente verfügbar, die den Verlust der Sehkraft aufhalten können und die Sehkraft in einigen Fällen sogar wieder verbessern.

Trockene und feuchte AMD

Es gibt zwei Formen der altersbedingten Makuladegeneration: die trockene AMD und die feuchte AMD. Die trockene AMD kommt am häufigsten vor und verläuft recht langsam. Bei 10 bis 15 Prozent aller AMD-Erkrankten geht die trockene Form in die aggressivere feuchte Form über. Dabei sterben Sehzellen ab und das Sehzentrum wird erheblich geschädigt.

Behandlung von AMD und DMÖ

Mit der Einführung der VEGF-Hemmer stehen uns heute Medikamente zur Verfügung, die das Fortschreiten der feuchten AMD und DMÖ aufhalten oder zumindest verzögern können. Ist das schmerzhaft? Nein, weil der Wirkstoff unter örtlicher Betäubung direkt in den Glaskörper des Auges gespritzt wird (intravitreale Injektion). Sie spüren in der Regel keine Schmerzen. Er blockiert das ungehemmte Wachstum undichter Blutgefäße in der Netzhaut, so dass sich an der Makula weniger Flüssigkeit ansammeln kann. Vorhandene Ödeme können nicht mehr weiter wachsen und trocknen aus.

Diabetisches Makula-Ödem (DMÖ)

Neben altersbedingten gibt es auch Diabetes-bedingte Netzhauterkrankungen wie das diabetische Makula-Ödem (DMÖ). Dabei schädigen die erhöhten Blutzuckerwerte die kleinen Blutgefäße in der Netzhaut. DMÖ ist die häufigste Erblindungs-Ursache bei Erwachsenen mittleren Alters. Allein in Deutschland sind rund 150.000 Menschen von der Krankheit betroffen.

Vorsorge ist wichtig

Unsere Praxis ist seit vielen Jahren auf die Behandlung von Netzhauterkrankungen spezialisiert. Ab dem 50. Lebensjahr empfehlen wir einmal im Jahr eine Vorsorgeuntersuchung. Bedenken Sie: Je früher eine Behandlung beginnt, umso mehr Sehkraft kann erhalten werden. Sollten Sie bei sich selbst oder einem Angehöriger Anzeichen einer Netzhauterkrankung feststellen, suchen Sie schnellstmöglich Ihren Augenarzt auf.

So wenig Termine wie möglich

Die Medikamente wirken nur, wenn sie über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig gespritzt werden (unter örtlicher Betäubung). Das bringt Belastungen mit sich - für den Patienten wie für seine Angehörigen. Wir erstellen einen maßgeschneiderten Therapieplan für Sie, der ganz individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist und die Zahl der Termine so gering wie möglich hält.

Wir haben hier alle wichtigen Informationen über AMD und DMÖ für Sie zusammengestellt. Lesen Sie unter anderem, was genau bei den Erkrankungen passiert, wie Sie bemerken, ob Sie betroffen sind und was Sie zur Vorbeugung tun können.

 

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