Claudia Krist: Für mich war der Eingriff ein Lebensgeschenk

„Für mich war der Eingriff ein Lebensgeschenk“

Stefan Dambach Linsenimplantation

Claudia Krist: Für mich war der Eingriff ein Lebensgeschenk

Claudia Krist: „Für mich war der Eingriff ein Lebensgeschenk“

Unsere Patientin Claudia Krist aus München berichtet über ihren Gewinn an Freiheit und Lebensqualität nach der erfolgreichen Implantation von Multifokallinsen durch Augenärztin Dr. Elisabeth Frieling-Reuss.

Claudia Krist gibt Seminare für Lebensberatung und Lebensbegleitung. Das bedeutet, sie muss nicht nur viel zuhören und reden, sondern auch immer wieder viel lesen. Und das wurde mit nachlassender Sehkraft immer stärker zu Problem für sie: „Am Schluss hatte ich bestimmt 10 bis 15 Brillen, und die habe ich ständig verlegt“, erinnert sie sich heute, vier Jahre später. „Die ewige Suche nach der Brille – das war einfach unglaublich anstrengend.“
Deshalb hat sie sich zu einem kleinen Eingriff mit großer Wirkung entschieden – einem refraktiven Linsenaustausch. Dabei wird die körpereigene Linse durch eine Kunstlinse ersetzt. Wie kam sie auf diese recht neue Methode zur Korrektur der Alterssichtigkeit? Und wie hat sich ihr Leben seither verändert?

Alterssichtigkeit: ein schleichender Prozess

Frau Krist, wann haben Sie festgestellt, dass die Sehkraft nachlässt?

Mit Mitte 40. Es ist dann erstaunlich schnell immer schlechter geworden, erst 0,5 Dioptrien, dann 1,0, dann 1,5. Als ich dann auf die 2,0 zugegangen bin, war klar: Das ist keine Lebensqualität mehr. Wenn man keinen Preis mehr lesen kann in den Geschäften, kein Etikettenschild …

Kein Verkehrsschild …

… dann wird das Leben einfach viel anstrengender. Und weil Sie Verkehrsschild sagen: Ich habe wirklich unterschätzt, wie schlecht ich damals beim Autofahren gesehen habe. Alterssichtigkeit ist eben ein schleichender Prozess, man kriegt es gar nicht so richtig mit, wie stark die Sehkraft nachlässt. Mit 49 habe ich dann gesagt, jetzt muss etwas passieren.

Haben Sie zuerst daran gedacht, sich lasern zu lassen?

Ja, eine Freundin hat mit das empfohlen. Das war damals, 2013, noch Stand der Technik. Aber ich wusste von Betroffenen, dass man trotz Lasern oft noch eine Brille braucht. Auf der Suche nach einem Augenarzt bin ich durch Googeln und Zufall dann bei Frau Dr. Frieling-Reuss gelandet. Und sie hat mir erzählt, dass es heute Trifokallinsen gibt, die das Lasern überflüssig machen. Die Technik schreitet mit Riesenschritten voran.

In guten Händen, menschlich wie fachlich.


Es gibt ja verschiedene Typen von Ärzten: Die Techniker, die sehr stark ihre fachliche Kompetenz herausstellen, und die Psychologen, die den menschlichen Aspekt stärker in den Vordergrund stellen. Wie würden Sie Frau Dr. Frieling-Reuss einschätzen?

Ich schätze sie als warmherzig ein und sie hat auch eine gewisse fachliche Distanziertheit. Das ist für mich sehr wichtig, bei der Arztauswahl möchte ich nicht nur über die Sympathie entscheiden. Sie ist sehr kompetent, sehr klar, sehr ehrlich. Sie sagt, was geht und was nicht geht. Man merkt, sie liebt diesen Job und macht ihn auch schon sehr lange. Ich hatte vom ersten Moment an das Gefühl, in ausgezeichneten Händen zu sein, menschlich wie fachlich.

Wie fanden Sie die Beratungsqualität?

Sie hat sich viel Zeit für meine Fragen genommen und alles erklärt, ohne ungeduldig zu werden. Und das nicht nur mit Worten, sondern auch ganz plastisch mit Bildern. Was mir auch gefallen hat: Sie hat keinen Druck ausgeübt und mir gesagt: ‚Frau Krist, denken Sie in Ruhe nach, und wenn Sie sich entschieden haben, kommen Sie einfach wieder und wir leiten alles Weitere in die Wege.‘

Ganzheitliche Sicht auf die Medizin


Angst hatten Sie gar keine?

Nein. Es war mir sofort klar, ich mache das. Ich habe auch keine Bedenkzeit gebraucht. Das ist so eine persönliche Art von mir, die auch viel mit meinem Beruf, meiner Berufung zu tun hat. Meine Aufgabe ist es ja, Menschen spirituell zu begleiten. Diese spirituellen Techniken wende ich auch für mich selbst an. Ich habe also mit meinen Augen gesprochen, ob die sich nochmal erneuern können. Antwort war ein klares Nein. Also war es für mich ein Leichtes, mich vom Altem zu verabschieden und dem Neuem zuzuwenden.

Im Internet habe ich Seminarangebot von Ihnen gefunden, in dem Sie „ganzheitliche hellsichtige Lebensberatung“ bieten. Was hat Ihr Beruf mit Sehkraft zu tun?

Ich schaue mit dem inneren und dem äußeren Auge (lacht). Aber im Ernst: Am Schluss hatte ich bestimmt 10 bis 15 Brillen, und die habe ich ständig verlegt. Ich gebe Seminare, arbeite mit vielen Menschen und muss zwischendurch auch viel lesen. Die ewige Suche nach der Brille – das war einfach unglaublich anstrengend. Und wenn ich „ganzheitlich“ sage, dann meine ich auch die Welt der Medizin. Ganzheitlich heißt, die Natur und den Menschen in umfassenden Zusammenhängen zu betrachten. Ich bin ein großer Freund davon, beides miteinander zu verbinden, die Welt der Homöopathie und Heilkraft und die Welt der Schulmedizin. Damit habe ich die allerbesten Erfahrungen gemacht.

Implantation: Vor, während und nach der OP

Wie ist der Eingriff konkret abgelaufen?

Die Aufklärung findet in der Praxis statt und man macht alle nötigen Tests. Was ich schön fand: Frau Dr. Frieling-Reuss hat auch klar gesagt, was alles passieren kann. Das hat mir großes Vertrauen gegeben. Die OP selbst hat dann in der Arabella Klinik in München-Bogenhausen stattgefunden. Man geht hin, wird vorbereitet, bekommt ein Beruhigungsmittel. Schmerzen waren überhaupt nicht spürbar.

Konnten sie danach sofort danach wieder scharf sehen?

Das war in der Tat eines meiner berührendsten Erlebnisse. Meine Tochter nimmt mir nach drei Stunden den Verband ab, und da kommt zufällig eine SMS von meinem Sohn. Ich nehme das Handy in die Hand und kann alles lesen. Wenn ich daran zurückdenke, kommen mir heute noch die Tränen. Für mich war der Eingriff ein Lebensgeschenk, er machte mein Leben wieder leicht.

„Für mich war der Eingriff ein Lebensgeschenk, er machte mein Leben wieder leicht.“Unsere Patientin Claudia Krist aus München

Das Genialste, was es auf dem Markt gibt

Wie fühlt sich das Leben jetzt an, vier Jahre nach der OP?

Immer noch neu und jeden Tag schön. Seit vier Jahren habe ich gleichbleibend hohe Sehkraft. Klingt banal, aber für mich ist es ein großes Stück Lebensqualität, wieder alles sehen zu können.

Es verändert ja auch den optischen Eindruck …

Ja sicher, man wirkt einfach jünger, wenn man keine Brille braucht. Nicht nur das, man fühlt sich auch jünger.

Trifokallinsen haben drei Brennpunkten. Sie müssten also im Nah- und Fernbereich genauso gut sehen können wie im Computerbereich. Ist das so?

Das ist so. Diese mittleren Distanzen sind im Alltag ja auch sehr wichtig, nicht nur beim Arbeiten am PC, sondern auch beim Lesen von Preisschildern zum Beispiel. Mein Mann ist immer sehr erstaunt, was ich jetzt wieder alles lesen kann. Eigentlich ist es ein Wunder, was heute alles möglich ist. Die Technik ist genial, für mich das Genialste, was es auf dem Markt gibt.

Haben Sie die Augenarztpraxis von Frau Dr. Frieling-Reuss schon weiterempfohlen?

Ja, ich habe sie schon mehrfach an Freunde und Bekannte weiterempfohlen, mit durchweg hervorragenden Ergebnissen. Ich kenne keinen Fall, in dem Komplikationen aufgetreten sind. Und keiner braucht heute mehr eine Brille.

Was war der größte Schmerz, unter dem Sie damals litten, und was ist der größte Gewinn, von dem Sie heute profitieren?

Der größte Schmerz war für mich die Unfreiheit, der größte Gewinn ist die Freiheit. Die Freiheit, immer und überall lesen zu können, unabhängig zu sein. Heute kann ich sagen: Ich bin von keinem Hilfsmittel mehr abhängig. Und das ist ein verdammt gutes Gefühl.

Info-Abende mit Betroffenen: Erfolgsstudien am „lebenden Objekt“

Sie waren auf einem Info-Abend, um anderen Patienten von Ihren Erfahrungen zu berichten. Wie läuft eine solche Veranstaltung ab?

Frau Dr. Frieling-Reuss erzählt, was es überhaupt mit der Trifokallinse auf sich hat, dass sie bei der Entwicklung dabei war und wie lange sie die OP schon durchführt. Man muss sich das Ganze als Videovortrag vorstellen, sie erklärt alles sehr anschaulich anhand von Bildern und Diagrammen. Deutlich zu spüren war die Leidenschaft, mit der sie ans Werk geht. Ich glaube, sie ist immer noch ganz begeistert von der Technik an sich.

Wie fühlt es sich an, da vorne zu sitzen und über seine Erfahrungen zu erzählen?

Es ist einfach schön, dass man den Menschen die Ängste nehmen kann. Kann was schiefgehen bei der OP? Wie ist das mit den Schmerzen? Brauche ich hinterher trotzdem noch eine Brille? Wann kann ich wieder klar sehen? Das waren so die Fragen, die gestellt wurden.

Und – wann konnten Sie wieder klar sehen?

Drei Stunden nach der OP. Es war unglaublich faszinierend für mich, wie schnell das ging.

Was bedeutet es, dass auf diesen Info-Abenden Betroffene selbst zu Wort kommen?

Viel, weil die Leute den Erfolg am liebsten am lebenden Objekt sehen. Wir ‚Berichterstatter‘ sind für sie der wahr gewordene Wunsch, ohne Brille wieder scharf sehen zu können. Sie wissen ja, wie das ist: Der Arzt kann viel erzählen, man will einfach Menschen erleben, die alles schon durchlebt haben. An ihnen kann man sich orientieren.

Es geht also darum, Vertrauen zu schaffen.

Richtig, und das geht am besten über Menschen, die Langzeiterfahrung nach der OP haben. Wenn man sieht, wie gut alles funktioniert, fasst man selber schneller Mut.

Können Sie auch anderen operierten Patienten dazu raten, als Berichterstatter aufzutreten?

Ich finden es wichtig, dass man mit dem, was man erlebt hat, nach draußen geht. Die Trifokallinse hat ja immer noch etwas Geheimnisumwittertes. Manche Ärzte raten fast davon ab, weil die Therapie immer noch relativ neu ist und das Lasern noch viel vertrauter ist. Es dauert halt, bis das Neue Einzug hält. Aber ich denke, wir sollten uns dem Neuen öffnen.

Ihr Fazit für die Patienten?

Wenn ihr wirklich keine Brille mehr wollt, dann lasst es machen.

Frau Krist, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Brillenlos durchs Leben?

Sie denken über Multifokallinsen nach? Wir bieten Spezialsprechstunden, in denen wir ganz speziell zu diesem Thema beraten. Schreiben Sie eine E-Mail an
info@augenaerzte-am-rathaus.de oder rufen Sie an (Mo-Fr 
8:30 – 11:30, Di und Do 14:30 – 17:00)

089 / 23 68 59 0

Trifokallinsen – Der sicherste Weg zu einem brillenfreien Leben

Trifokallinsen sind hochentwickelte Kunstlinsen, die nicht nur einen Brennpunkt (wie Monofokallinsen) oder zwei Brennpunkte (wie Bifokallinsen) haben, sondern drei. Damit ermöglichen sie scharfes Sehen nicht nur im Fern- und Nahbereich, sondern auch in einem Zwischenbereich von 60 bis 80 cm. Das ist eine Entfernung, die im Alltag eine große Rolle spielt: beim Arbeiten am Computer etwa, beim Ablesen von Navigationsgeräten oder beim Erkennen von Preisschildern.

Das Einsetzen von Trifokallinsen ist eine sichere, schnelle und schmerzfreie Methode, Alterssichtigkeit zu korrigieren. Ihr größter Vorteil: ein Leben völlig unabhängig von Gleitsicht- und Lesebrille, aber ohne die Nachteile eines Laser-chirurgischen Eingriffs. Denn beim Augen-Lasern müssen Teile der körpereigenen Hornhaut abgetragen werden.

Trifokallinsen werden im Rahmen eines minimal-invasiven Eingriffs ins Auge eingesetzt. Meist ersetzen sie die natürliche Linse, die per Ultraschall zerkleinert und dann entfernt wird. Bei einigen Krankheitsbildern werden sie zusätzlich zur natürlichen Linse eingesetzt.

Vor dem Eingriff wird das Auge mit Tropfen betäubt, sodass Sie keine Schmerzen spüren. Das Auge wird mit einem winzigen Hornhautschnitt geöffnet, der nahtlos verheilt. Der Eingriff dauert nur etwa 10 Minuten pro Auge und gehört zu den am häufigsten durchgeführten Operationen in Deutschland.

Die Linsen sind gut verträglich, können lebenslang im Auge verbleiben und sind nicht sichtbar. Neben der Alterssichtigkeit korrigieren sie auch Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung.

Mehr Infos?

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