Multifokallinsen: Nie wieder Brille tragen!

Multifokallinsen der neuesten Generation haben drei Brennpunkte und ermöglichen Patienten mit starker Fehlsichtigkeit oder Grauem Star ein Leben ohne Brille. Internationale Studien zeigen, dass mit den sogenannten Trifokallinsen ein entscheidender Innovationssprung gelungen ist. Sie ermöglichen erstmals ein scharfes Sehen sowohl in der Nähe als auch im Mittel- und Fernbereich. Diese Premiumlinsen sind erst seit 2011 auf dem Markt und in Deutschland noch relativ wenig verbreitet. Wir freuen uns, Ihnen Multifokallinsen in unserem Augenzentrum in München anbieten zu können.

Multifokallinsen: Das Wichtigste in Kürze

Infografik: Aufbau des Auges

Definition
Multifokale Linsen oder „MIOL-Linsen“ haben mehrere Brennpunkte. Bifokale Linsen haben zwei Brennpunkte, aber meist sind mit dem Begriff heutzutage trifokale Linsen mit drei Brennpunkten gemeint. Bei einer Hornhautverkrümmung kommen sogenannte torische Multifokallinsen zum Einsatz.

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Erfolgsraten
90 % der Patienten brauchen nach der OP keine Brille mehr. Nur bei einer von 1.000 Operationen treten Entzündungen auf, die die Sehkraft beeinträchtigen.

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Schmerzen
Die meisten haben weder während noch nach dem kurzen Eingriff Schmerzen.

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Kosten
Die Kosten für eine einzelne MIOL belaufen sich auf bis zu 1000 Euro. Wenn Sie unter Grauem Star leiden, zahlt die Kasse die noch hinzukommenden Kosten der OP.

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Haltbarkeit
Die Premium-Linsen bleiben meist ein Leben lang im Auge.

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Sie träumen von einem Leben ohne Brille?

Sie träumen von einem Leben ohne Brille und möchten sich über Multifokallinsen in unserem Münchner Augenzentrum informieren? Wir beraten Sie gern – auch per Videosprechstunde!

Was sind Multifokallinsen und wie funktionieren sie?

Bei den gebräuchlichen, heute fast ausschließlich implantierten monofokalen Intraokularlinsen ist das Tragen einer Brille (zumindest einer Lesebrille) nach einer Linsen-Operation kaum zu vermeiden. Eine multifokale Intraokularlinse erlaubt Ihnen dagegen, ohne Brille scharf zu sehen.

Das gelingt, weil das einfallende Licht auf mehrere konzentrische Ringe stößt, die das Licht auf verschiedene Distanzen bündeln. Die Vorteile der neusten Generation der Multifokallinsen liegen nun darin, dass das Sehen in den Zwischenbereichen deutlich verbessert ist. Damit sind Arbeiten am Computer und im Haushalt deutlich erleichtert. Auch Hobbies und Sportarten können Sie problemlos nachgehen. Darüber hinaus sind auch Blendungs- und Streulicht-Phänomene, die besonders das nächtliche Autofahren behindern können, deutlich verbessert.

Für wen eignen sich Multifokallinsen?

Diese Linsen kommen in Frage, wenn Sie unter Alterssichtigkeit und /oder unter einem Grauen Star leiden. Neuste optische Verbesserungen an den Linsen-Implantaten wie auch Fortschritte bei den Operationsverfahren (Kleinschnitt-Chirurgie) bieten andererseits einen breiteren Einsatzbereich auch bei jüngeren Menschen im Bereich der Kurz- oder Weitsichtigkeit.

Gerade bei höherer Kurzsichtigkeit ist der Linsenaustausch besonders erfolgversprechend. Außerdem ist er deutlich schonender für die Hornhaut als die bekannten Laserverfahren (LASIK, Excimer-Laser, etc.), bei denen ein Teil der Hornhaut abgetragen wird und unwiederbringlich verloren geht. Daher kann diese Methode des Linsenaustausches in solch ausgewählten Fällen bereits in jüngeren Jahren zum Einsatz kommen.

Multifokale Intraokularlinsen (MIOL) eignen sich nicht bei:

  • bestimmten Grunderkrankungen: beispielsweise Trübungen der Hornhaut oder Erkrankungen der Netzhautmitte wie Makuladegeneration
  • Taxi- und Fernfahrern: Bei manchen Patienten können Blendungsphänomene auftreten. Manchmal nur für einige Wochen nach der Operation, manchmal langfristig. Bei nächtlichem Autofahren müssten sie damit rechnen, Ringe um Lichtquellen zu sehen und von entgegenkommenden Autos geblendet zu werden.
    Aus diesem Grunde empfehlen wir die Multifokallinsen nicht für Menschen, die auf häufiges nächtliches Autofahren angewiesen sind.
  • lange PC-Arbeit und Wunsch nach Brillenlosigkeit: Menschen, die täglich viele Stunden am Computer sitzen, brauchen gelegentlich eine leichte Brille nach der OP.

Im Erstgespräch analysieren wir genau, ob eine MIOL für Sie infrage kommt. Wie sieht Ihr Alltag aus? In welchen Situationen benötigen Sie eine möglichst klare Sicht? Wie kommen Sie aktuell mit Ihrer Sehhilfe zurecht? Welche Erwartungen haben Sie an die Operation? Gemeinsam entscheiden wir, ob eine Premium-Kunstlinse für Sie das Richtige sein könnte.

Wir sehen uns als Lotsen und führen Sie durch den Dschungel an Wahlmöglichkeiten. Dabei geht es nicht nur um verschiedene Linsentypen, sondern auch um Konfigurationen innerhalb einer Linsenart. Wenn Sie sich für Multifokallinsen entschieden haben, stehen viele unterschiedliche Konfigurationen zur Auswahl. Man kann das eine Auge zum Beispiel mit einer Linse versorgen, die für bessere Mittel- und Fernsicht sorgt, und das andere mit einer Linse, die eine bessere Nahsicht gewährt. Die individuellen Korrekturmöglichkeiten sind inzwischen fast unbegrenzt. Umso wichtiger ist es, einen Experten an Ihrer Seite zu haben, der Sie nach besten Wissen und Gewissen berät und über jahrelange Erfahrung verfügt.

Wenn Sie ganz unverbindlich mehr erfahren möchten, können Sie einen unserer Infoabende besuchen. Hier berichten ehemalige Patienten, wie die Operation bei ihnen ablief und ob sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. Die nächsten Termine erfahren Sie hier. Einen ersten Erfahrungsbericht können Sie sich bereits jetzt ansehen:

Patientin mit Multifokallinsen

Der Eingriff war ein Lebensgeschenk für mich!

Claudia Krist aus München berichtet über ihre Erfahrungen mit der Linsenimplantation.

Frage: Es gibt ja verschiedene Typen von Ärzten: „Techniker“, die sehr stark ihre fachliche Kompetenz herausstellen, und „Psychologen“, die den menschlichen Aspekt stärker in den Vordergrund stellen. Wie würden Sie Frau Dr. Frieling-Reuss einschätzen?

Claudia Krist: Ich schätze sie als warmherzig ein und sie hat auch eine gewisse fachliche Distanziertheit. Das ist für mich sehr wichtig, bei der Arztauswahl möchte ich nicht nur über die Sympathie entscheiden. Sie ist sehr kompetent, sehr klar, sehr ehrlich. Sie sagt, was geht und was nicht geht. Man merkt, sie liebt diesen Job und macht ihn auch schon sehr lange. Ich hatte vom ersten Moment an das Gefühl, in ausgezeichneten Händen zu sein, menschlich wie fachlich.

Angst hatten Sie gar keine?

Nein. Es war mir sofort klar, ich mache das. Ich habe auch keine Bedenkzeit gebraucht. Das ist so eine persönliche Art von mir. Meine Augen können sich nicht erneuern. Also war es für mich ein Leichtes, mich vom Alten zu verabschieden und dem Neuen zuzuwenden.

Wie ist der Eingriff konkret abgelaufen?

Die Aufklärung findet in der Praxis statt und man macht alle nötigen Tests. Was ich schön fand: Frau Dr. Frieling-Reuss hat auch klar gesagt, was alles passieren kann. Das hat mir großes Vertrauen gegeben. Die OP selbst hat dann in der Arabella Klinik in München-Bogenhausen stattgefunden. Man geht hin, wird vorbereitet, bekommt ein Beruhigungsmittel. Schmerzen waren überhaupt nicht spürbar.

Konnten sie danach sofort wieder scharf sehen?

Das war in der Tat eines meiner berührendsten Erlebnisse. Meine Tochter nahm mir nach drei Stunden den Verband ab, und da kam zufällig eine SMS von meinem Sohn. Ich nahm das Handy in die Hand und konnte alles lesen. Wenn ich daran zurückdenke, kommen mir heute noch die Tränen. Für mich war der Eingriff ein Lebensgeschenk, er machte mein Leben wieder leicht.

Wie fühlt sich das Leben jetzt an, vier Jahre nach der OP?

Immer noch neu und jeden Tag schön. Seit vier Jahren habe ich gleichbleibend hohe Sehkraft. Klingt banal, aber für mich ist es ein großes Stück Lebensqualität, wieder alles sehen zu können.

Es verändert ja auch den optischen Eindruck …

Ja sicher, man wirkt einfach jünger, wenn man keine Brille braucht. Nicht nur das, man fühlt sich auch jünger.

Trifokallinsen haben drei Brennpunkten. Sie müssten also im Nah- und Fernbereich genauso gut sehen können wie im Computerbereich. Ist das so?

Das ist so. Diese mittleren Distanzen sind im Alltag ja auch sehr wichtig, nicht nur beim Arbeiten am PC, sondern auch beim Lesen von Preisschildern zum Beispiel. Mein Mann ist immer sehr erstaunt, was ich jetzt wieder alles lesen kann. Eigentlich ist es ein Wunder, was heute alles möglich ist. Die Technik ist genial, für mich das Genialste, was es auf dem Markt gibt.

Haben Sie die Augenarztpraxis von Frau Dr. Frieling-Reuss schon weiterempfohlen?

Ja, ich habe sie schon mehrfach an Freunde und Bekannte weiterempfohlen, mit durchweg hervorragenden Ergebnissen. Ich kenne keinen Fall, in dem Komplikationen aufgetreten sind. Und keiner braucht heute mehr eine Brille.

Was war der größte Gewinn?

Die Freiheit, immer und überall lesen zu können, unabhängig zu sein. Heute kann ich sagen: Ich bin von keinem Hilfsmittel mehr abhängig. Und das ist ein verdammt gutes Gefühl.

Ihr Fazit für die Patienten?

Wenn Sie wirklich keine Brille mehr wollen, dann lassen Sie es machen.

 

Einen weiteren Erfahrungsbericht finden Sie hier.

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Ablauf der Behandlung: Moderne Diagnostik & minimalinvasive OP

Die Technik der Implantation ist bereits seit vielen Jahren im Einsatz, denn sie wird schon lang bei Katarakt-Operationen angewandt. Der Unterschied: Statt einer Monofokallinse setzen wir eine Multifokallinse ein und nutzen dafür den innovativen Nanolaser. Pro Termin operieren wir ein Auge, es sind also insgesamt zwei Eingriffe. Die Operation ist im Dämmerschlaf möglich, so dass Sie nichts von diesem Eingriff mitbekommen.

Zunächst untersuchen wir Ihre Augen, um festzustellen, ob eine Erkrankung vorliegt. Dabei legen wir Wert auf eine umfassende Diagnostik und prüfen beispielsweise die Hornhaut und die Makula. Für die exakte Berechnung der Kunstlinsen vermessen wir Ihre Augen mit modernen Geräten: Dicke und Oberflächenbeschaffenheit der Hornhaut bestimmen wir etwa mit der sogenannten Pachymetrie und der Hornhauttopographie. Außerdem messen wir Ihre Augapfellänge mit dem modernen IOL-Master. Dieses Gerät arbeitet berührungsfrei mit Laserstrahlen und liefert sehr exakte Daten, was wiederum Ihrer Sehqualität nach der OP zugutekommt.

Schließlich entfernen wir die Linse vorsichtig über einen minimalen Schnitt, indem wir sie mit Ultraschall oder dem Nanolaser sorgfältig zerkleinern. Der Nanolaser beruht auf neuer Technologie und ist für seine hohe Präzision und Sicherheit bekannt. Er sorgt dafür, dass der Eingriff sehr schonend ist. Dennoch verlangt diese Operation sehr filigranes Arbeiten. Frau Dr. Frieling-Reuss hat im Lauf ihrer Tätigkeit als Augenärztin bereits 20.000 Linsen eingesetzt, darunter 6.500 Premiumlinsen. Diese langjährige Erfahrung kommt ihren Patienten direkt zugute.

Multifokale Linsen: Eckdaten zur OP

OP-Dauerrund 20 Minuten
Übernachtung im Krankenhausnicht notwendig
Sportleichte sportliche Betätigung am Tag nach der OP wieder möglich
Arbeitsunfähigkeit1 – 2 Wochen
Erfolgsraten98 %
Haltbarkeit der Linsemeist ein Leben lang
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Sie träumen von einem Leben ohne Brille?

Wenn Sie sich für Multifokallinsen interessieren, klären wir gerne in unserem Augenzentrum in München, ob sich Premiumlinsen für Sie eignen. Gerne beraten wir Sie auch via Videosprechstunde. Wir freuen uns auf Sie!

Häufige Fragen zum Ablauf:

Sie erhalten eine Lokalanästhesie in Form von Augentropfen. Die meisten Menschen spüren nur einen leichten Druck während des Eingriffs. Im Anschluss treten in der Regel keine Schmerzen auf.

Ihr Auge ist nach Abnahme des Verbandes wieder funktionstüchtig. Die meisten Patienten können schon am Tag nach der OP wieder ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen. Es kann allerdings mehrere Wochen dauern, bis die optimale Sehkraft erreicht ist. 

Nach Implantation trifokaler Linsen der jüngsten Generation (mit diffraktiv-refraktiver Optik) können rund 90 % der Patienten auf eine Brille oder Kontaktlinsen verzichten. Gerade für die „jungen Alten“ unter uns, die besonderen Wert auf Lebensqualität legen, bietet sich hier eine interessante Möglichkeit. Manche Patienten berichten von nächtlichen Blendungseffekten beim Autofahren, an die sie sich mit der Zeit gewöhnen. Ganz verschwinden diese Phänomene allerdings nicht, sie stören aber nur in seltenen Fällen.

Ansonsten ist das Seherlebnis nahezu wie bei normalsichtigen Menschen: Sie sehen alles scharf und bemerken nicht, dass Sie quasi eine „eingebaute“ Brille tragen. Negative Erfahrungen machen nur die wenigsten Menschen mit Multifokallinsen.

Ein Fremdkörpergefühl ist nur in den ersten Tagen zu erwarten. Es kommt von Unebenheiten und / oder der Trockenheit der Augenoberfläche direkt nach der OP. Die Linse allerdings spüren Sie überhaupt nicht – genauso wenig wie Ihre natürliche Linse.

Die Operation gilt als risikoarm. 98 Prozent der Operationen verlaufen ohne nennenswerte Komplikationen. Entzündungen, die die Sehkraft beeinträchtigen können, treten nur bei einer von 1.000 Operationen auf. Natürlich klären wir Sie umfassend über alle Probleme auf, die theoretisch während oder nach der Implantation der Multifokallinsen aufkommen können.

Manchmal brauchen die Patienten mehrere Wochen, selten Monate, um sich an die Hightech-Linsen zu gewöhnen. Die Eingewöhnungszeit ist notwendig, da die Multifokallinse mit ihren drei Brennpunkten drei Bilder erzeugt. Das Gehirn muss erst lernen, diese Informationen richtig zu verarbeiten und das gewohnte Seherlebnis zu liefern.

Allerdings kommen lange Eingewöhnungszeiten sehr selten vor. Das Oberflächendesign der Linsen wurde in den letzten Jahren so optimiert, dass sie vom Gehirn immer weniger Anpassungsleistung erfordern.

Verständlicherweise sind die speziellen Trifokallinsen Selbstzahlerleistungen. Denn es handelt sich dabei um keine basismedizinische Versorgung. Allerdings werden – und das gilt insbesondere für Bayern – die Kosten für die Operation bei Katarakt von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Nur die Kosten für die Sonderlinsen und für spezielle Voruntersuchungen (alles in allem je nach Linsenmodell 1.220 bis 1.720 Euro) müssen die Patienten übernehmen. In den meisten anderen Bundesländern muss der gesetzlich versicherte Patient die Kosten der Operation wie auch der multifokalen Linsen selber bezahlen. Wir empfehlen, bei der eigenen Krankenkasse nachzufragen. Kurzsichtige Patienten, die eine Trifokallinse wählen und nicht an einem Grauen Star leiden, müssen die Kosten für Operation und Linsen in allen Bundesländern selbst tragen (alles in allem je nach Linsenmodell rund 4.800 Euro).

Gerne erstellen wir einen Heil- und Kostenplan, damit Sie genau wissen, wie teuer die Multifokallinsen in Ihrem Fall sind. Der Preis beläuft sich mit Operation und Nachsorge für Selbstzahler in der Regel auf mehrere tausend Euro. Bei Bedarf bieten wir Ihnen gerne eine Ratenzahlung an.

Was Sie in unserem Münchner Augenzentrum erwartet

Icon Linsenspezialist

Gebündeltes Fachwissen:
Spezialisierung auf Premiumlinsen

Icon Linsen

Führende Linsen-Experten:
Vorreiter in der Behandlung mit Multifokallinsen (Implantation bereits seit 2007)

Icon We Care

Erfahrung:
bislang 20.000 Linsenimplantationen durchgeführt, davon 6.500 mit Premiumlinsen

Icon Fortbildung

Forschung:
internationale Forschungstätigkeit rund um Multifokallinsen

Icon Nanolaser

Modernste Technik:
State-of-the-Art-Behandlung mit Nanolaser

Icon Beratung

Lotse durch den Linsen-Dschungel: individuelle Beratung, welcher Linsentyp für Sie optimal ist