Hornhautverkrümmung: Ohne Brille scharf sehen selbst bei starkem Astigmatismus

Rund jede fünfte Kurzsichtige oder Weitsichtige leidet gleichzeitig an einer Hornhautverkrümmung. Wir erklären, was Astigmatismus für die Augen bedeutet und wie Sie trotzdem in jeder Lebenslage gut sehen.
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Sie möchten Ihre Hornhautverkrümmung behandeln lassen?

Gerne begrüßen wir Sie in unserem augenärztlichen Zentrum in München, wenn Sie Ihren Astigmatismus testen und behandeln lassen möchten. Wir freuen uns auf Sie!

Definition des Astigmatismus: Was ist eine Hornhautverkrümmung?

Astigmatismus, auf Deutsch „Punktlosigkeit“, wird in der Augenheilkunde auch Stabsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung genannt. Dabei handelt es sich um einen Brechungsfehler des Auges: Ein Lichtpunkt erscheint auf der Netzhaut stabförmig und wird verzerrt dargestellt. Betroffene mit starkem Astigmatismus sehen sowohl in der Ferne als auch in der Nähe verschwommen.

Die Dioptrienwerte der Hornhautverkrümmung werden mit einem vorgestellten Minus angegeben und bei gleichzeitig bestehender Kurzsichtigkeit zu den Myopie-Werten addiert.

Behandlungsmöglichkeiten des Astigmatismus: Brille, Kontaktlinsen, Laser und Linsen

Brillen und Kontaktlinsen gehören zu den Standardverfahren, um Hornhautverkrümmungen zu behandeln. Wer eine Brille möchte, erhält sogenannte torische Gläser, die zwei unterschiedliche Brechwerte haben. Torische Linsen können auch zum Einsatz kommen, wenn sich Patienten mit Hornhautverkrümmung für Kontaktlinsen entscheiden.

Häufig sind auch formstabile Kontaktlinsen eine Option, die vor allem beim seltenen irregulären Astigmatismus zum Einsatz kommen. Hier ist die Hornhaut aufgrund einer Verletzung oder einer Augenkrankheit unregelmäßig gekrümmt ist. Doch nicht alle Patienten kommen mit harten Kontaktlinsen gut zurecht, da sie im Auge stören können.

Manche Patienten wünschen sich eine Alternative zu Brille oder Kontaktlinsen und denken darüber nach, die Hornhautverkrümmung lasern zu lassen. Allerdings ist der Laser nur bis -3,5 Dioptrien eine Option, da bei stärkerem Astigmatismus optimale Ergebnisse schwer zu erzielen sind. Außerdem geht bei dem Eingriff irreversibel gesunde Hornhaut verloren.

Eine Alternative für Patienten, die sich ein Leben ohne Brille wünschen, sind moderne Kunstlinsen im Auge, die vor die eigene Linse platziert werden oder sie ersetzen.

Infrage kommen zwei Linsenarten:

  • implantierbare Kontaktlinse: Die ICL wird vor die eigene Linse gesetzt. Sie kommt bei einem Astigmatismus von -1,5 bis -6 Dioptrien zur Anwendung, wenn gleichzeitig eine Kurz- oder Weitsichtigkeit besteht. Diese Art von Intraokularlinsen implantieren wir vor allem bei unter 38-Jährigen, da ältere Patienten häufig erste Linsentrübungen aufweisen. Hier ist es sinnvoller, die eigene Linse zu ersetzen.
  • torische Multifokallinse: Nach einem Linsenaustausch übernimmt das torische Linsenimplantat die Funktion der natürlichen Linse. Sie sehen damit im Nah-, Mittel- und Fernbereich scharf, ohne die Linse im Auge zu spüren. Da die eigene Linse bei dieser Operationsart entfernt wird, kann ein grauer Star sich nicht mehr entwickeln. Katarakt ist sehr weit verbreitet: Jeder zweite 52- bis 64-Jährige ist betroffen, im höheren Alter sind es noch mehr Menschen. Viele müssen sich eine neue Linse einsetzen lassen, um nicht zu erblinden. Wenn Sie bereits erste Linsentrübungen haben und eine Linsenimplantation zu einem späteren Zeitpunkt womöglich sowieso erforderlich ist, warum dann warten und nicht heute schon von einem Leben ohne Brille profitieren?

Die Hightech-Linsen halten meist ein Leben lang und ermöglichen fast natürliche Seherlebnisse bis ins hohe Alter. Einmal eingesetzt, wird sich Ihre Sehstärke in aller Regel nicht mehr verändern. Auch Alterssichtigkeit und damit lästige Gleitsichtbrillen können Sie so umgehen.

Vorteile der Premiumlinsen:

  • Morgens die Augen öffnen und die Blätter an den Bäumen sehen!
  • keine störende Brille beim Sport, keine beschlagenen Gläser im Winter
  • keine Lesebrille, die Kurzsichtigkeit und Astigmatismus nicht immer optimal korrigieren kann
  • keine trockenen und brennenden Augen wegen Kontaktlinsen-Problemen
  • Verhinderung der Entwicklung von Grauem Star und Alterssichtigkeit
  • sehr gute Korrektur selbst starker Hornhautverkrümmungen möglich
  • kurze OP-Dauer (12 – 18 Minuten)
  • Erfolgsrate von ca. 95 %

Mehr über die Operation lesen Sie im Bereich „Multifokallinsen“. Einen Erfahrungsbericht finden Sie hier. Wenn Sie persönlich mit Patienten sprechen möchten, die bereits seit längerem mit Hightech-Linsen leben, können Sie gern zu einem unserer Info-Abende kommen oder sich online dazuschalten. Dort erklärt unsere Linsen-Expertin Frau Dr. Frieling-Reuss alles Wissenswerte rund um Premiumlinsen. Sie ist Vorreiterin auf diesem Gebiet und hat als eine der ersten deutschen Katarakt-Operateure Multifokallinsen eingesetzt.

FAQ rund um Astigmatismus

Die Hornhaut ist normalerweise wie eine Kugel geformt. Liegt jedoch ein Astigmatismus vor, ist die Hornhaut gekrümmt, so dass einfallende Lichtstrahlen nicht gleichmäßig gebrochen werden. Sie verzerren sich, so dass einzelne Punkte wie Stäbchen erscheinen und damit die Sicht verschwimmen lassen. Meist ist diese Art der Fehlsichtigkeit angeboren und wird vererbt. In seltenen Fällen sind auch Hornhauttrübungen oder Narben dafür verantwortlich.

Bei leichter Hornhautverkrümmung merken viele Betroffene gar keine Symptome. Ist sie ausgeprägter, sehen die Patienten Gegenstände in der Nähe und Ferne unscharf. Lichter sind aufgrund des Astigmatismus verzerrt. Weil die Augen und das Gehirn die Sehschwäche auszugleichen versuchen, können hin und wieder Kopfschmerzen und Augenbrennen auftreten.

Ein Astigmatismus von 0,5 Dioptrien ist normal. Stärkere Ausprägungen können einen gewissen Krankheitswert haben, zum Beispiel wenn die Korrektur nur unzureichend möglich oder eine Augenerkrankung die Ursache der Fehlsichtigkeit ist.

Brillen, Kontaktlinsen, Laserbehandlungen und Linsen können die Sehschwäche in der Regel gut beheben. Mit einer bestimmten Ernährung oder Augenübungen lässt sich die Hornhautverkrümmung jedoch nicht heilen.

Da die Stabsichtigkeit angeboren ist, verschwindet sie nicht einfach so. Verändern kann sie sich zwar im Lauf der Zeit, zum Beispiel weil sich die Form des Auges bei Kindern noch entwickelt. Aber die Stabsichtigkeit ändert sich mit den Jahren meist nur wenig. Bei Kindern lässt die Sehkraft mit der Zeit eher noch mehr nach, wenn keine Korrektur durch eine regelmäßig getragene Brille erfolgt.

Kleine Schwankungen sind normal. Wenn sich die Werte stark verschlechtern, sollten Sie sich untersuchen lassen. Eine mögliche Ursache ist der relativ seltene Keratokonus: Bei dieser Augenkrankheit dünnt sich die Hornhaut im Zentrum mehr und mehr aus und wölbt sich vor.

Kleinkinder mit Astigmatismus können in ihrer motorischen Entwicklung beeinträchtigt sein: Sieht das Kind verschwommen, fällt es ihm schwer, ein kleines Spielzeug aufzuheben oder einen engen Flur entlang zu gehen. Die Stabsichtigkeit kann aber auch eine bleibende Sehschwäche verursachen, weshalb eine frühzeitige Behandlung sinnvoll ist.

Was Sie in unserem Münchner Augenzentrum erwartet

Icon Linsenspezialist

Gebündeltes Fachwissen:
Spezialisierung auf Multifokallinsen

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Erfahrung:
bislang 20.000 Linsenimplantationen durchgeführt, davon 6.500 mit Premiumlinsen

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Forschung:
internationale Forschungstätigkeit rund um Multifokallinsen

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Lotse durch den Linsen-Dschungel:
individuelle Beratung, welcher Linsentyp für Sie optimal ist