Alterssichtigkeit (Presbyopie): Bye-bye, Lesebrille!

Presbyopie führt dazu, dass die Augen im Alter schlechter werden. Doch eine Lesebrille muss nicht sein. Seit wenigen Jahren gibt es eine Alternative, um Alterssichtigkeit effektiv zu behandeln und die Sehqualität enorm zu verbessern.
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Sie möchten Ihre Alterssichtigkeit behandeln lassen?

Gerne begrüßen wir Sie in unserem Zentrum in München, wenn Sie mit zunehmendem Alter unter ihrer Weitsichtigkeit leiden. Wir freuen uns auf Sie!

Was versteht man unter Alterssichtigkeit?

Alterssichtigkeit, auch Presbyopie oder im Volksmund Altersweitsichtigkeit genannt, trifft jeden früher oder später. Dabei handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern um ein Symptom des natürlichen Alterungsprozesses. Die Linse wird zunehmend starr und kann immer schlechter scharfstellen. Dadurch fällt die Sicht im Nahbereich schwer. In der Weite sehen viele Betroffene nach wie vor gut.

Was kann man gegen Alterssichtigkeit tun?

Patienten mit Presbyopie erhalten meist eine Brille, die der Optiker oder der Augenarzt auf beide Augen anpasst. Gleitsichtbrillen und Kontaktlinsen sind eine Alternative bei Alterssichtigkeit, wenn bereits in jüngeren Jahren eine Fehlsichtigkeit bestand und nun ebenfalls korrigiert werden muss. Der Laser ist keine ideale Option bei Altersweitsichtigkeit, denn er kann diese Art von Sehschwäche kaum beheben.

Brillen und Kontaktlinsen können Nachteile haben:

  • Manche Menschen vertragen Kontaktlinsen schlecht und können sie nur wenige Stunden im Auge lassen. Sie neigen zu Entzündungen und trockenen Augen.
  • Die Brille kann beim Sport stören und im Winter regelmäßig beschlagen. Außerdem verändert sie das Aussehen eines Menschen.
  • Nicht alle Patienten kommen mit der Gleitsichtbrille zurecht. Sie hat verschiedene Sehstärken und ermöglicht nicht immer ein komfortables Seherlebnis. Betroffene sehen nur scharf, wenn sie genau durch das Zentrum des Glases schauen. Sobald sich die Blickachse aus dem Zentrum herausbewegt, wird das Bild unscharf. Das kann zum Beispiel beim Autofahren zum echten Problem werden.

Gut sehen ist in jungen Jahren häufig selbstverständlich. Im Alter merken viele Menschen schließlich, wie sehr gutes Sehen zur Lebensqualität beiträgt. Wer auf Brille oder Kontaktlinsen verzichten möchte, hat seit wenigen Jahren eine weitere Option: Hightech-Kunstlinsen.

Die Alternative: Premiumlinsen für scharfe Sicht in allen Lebenslagen

Sogenannte Multifokallinsen ersetzen die eigene Augenlinse und sorgen für scharfe Sicht im Nah-, Mittel- und Fernbereich. Egal ob beim Sport, am PC, im Auto oder in der Sauna: Sie können alles sehen und alles lesen. Manche Patienten erreichen dank der Linsen sogar eine Sehfähigkeit von über 100 Prozent. Aber die individuell gefertigten Intraokularlinsen haben einen weiteren entscheidenden Vorteil: Sind sie einmal im Auge, werden die Betroffenen niemals an Grauem Star erkranken!

Tatsächlich ist Grauer Star sehr verbreitet: Jeder zweite 52- bis 64-Jährige hat bereits Linsentrübungen. Manche bemerken keine Symptome, aber mit der Zeit kann ein grauer Schleier entstehen, der immer stärker wird. Dann brauchen die Betroffenen eine Kunstlinse, um die Sehfähigkeit zu erhalten. Es macht also Sinn, die Augen frühzeitig auf bereits bestehende Linsentrübungen prüfen zu lassen. Wird ein Grauer Star im Anfangsstadium diagnostiziert, wird früher oder später eventuell ein Linsenaustausch notwendig sein.

In diesem Fall profitieren Sie von der OP doppelt: Sie beugen Grauen Star vor und beheben Ihre Altersweitsichtigkeit. Und das ganz ohne Brille! Einer unserer Patienten sagte dazu: „Alterssichtigkeit trifft jeden. Deshalb rate ich jedem und jeder, sich die Augen jetzt schon machen zu lassen. Glauben Sie mir, Sie verbessern Ihre Lebensqualität dadurch nachhaltig.“ Mehr von ihm lesen Sie in seinem Erfahrungsbericht über Multifokallinsen. Ähnliches hat unsere Patientin Claudia Krist erlebt, die im Folgenden von ihren Erfahrungen mit Alterssehschwäche und der Linsenimplantation berichtet.

Patientin mit Multifokallinsen

Eine Patientin mit Presbyopie erzählt

Claudia Krist aus München berichtet über ihre Erfahrungen mit der Linsenimplantation.

Claudia Krist gibt Seminare für Lebensberatung. Das bedeutet, sie muss nicht nur viel zuhören und reden, sondern auch immer wieder viel lesen. Und das wurde mit nachlassender Sehkraft immer mehr zum Problem für sie: „Am Schluss hatte ich bestimmt 10 bis 15 Brillen, und die habe ich ständig verlegt“, erinnert sie sich heute, vier Jahre später. „Die ewige Suche nach der Brille – das war einfach unglaublich anstrengend.“ Deshalb hat sie sich zu einem kleinen Eingriff mit großer Wirkung entschieden – einem refraktiven Linsenaustausch.

Frage: Frau Krist, wann haben Sie festgestellt, dass Ihre Sehkraft nachlässt?

Claudia Krist: Mit Mitte 40. Es ist dann erstaunlich schnell immer schlechter geworden, erst 0,5 Dioptrien, dann 1,0, dann 1,5. Als ich dann auf die 2,0 zugegangen bin, war klar: Das ist keine Lebensqualität mehr. Wenn man keinen Preis mehr lesen kann in den Geschäften, wird das Leben einfach viel anstrengender. Ich habe wirklich unterschätzt, wie schlecht ich damals beim Autofahren gesehen habe. Alterssichtigkeit ist eben ein schleichender Prozess, man kriegt es gar nicht so richtig mit, wie stark die Sehkraft nachlässt. Mit 49 habe ich dann gesagt: Jetzt muss etwas passieren.

Haben Sie zuerst daran gedacht, sich lasern zu lassen?

Ja, eine Freundin hat mir das empfohlen. Das war damals, 2013, noch der Stand der Technik. Aber ich wusste von Betroffenen, dass man trotz Lasern oft noch eine Brille braucht. Auf der Suche nach einem Augenarzt bin ich dann bei Frau Dr. Frieling-Reuss gelandet. Und sie hat mir erzählt, dass es heute Trifokallinsen gibt, die das Lasern überflüssig machen. Die Technik schreitet mit Riesenschritten voran.

Konnten sie durch die Linsenimplantation sofort wieder scharf sehen?

Das war in der Tat eines meiner berührendsten Erlebnisse. Meine Tochter nahm mir nach drei Stunden den Verband ab, und da kam zufällig eine SMS von meinem Sohn. Ich nahm das Handy in die Hand und konnte alles lesen. Wenn ich daran zurückdenke, kommen mir heute noch die Tränen. Für mich war der Eingriff ein Lebensgeschenk, die Korrektur machte mein Leben wieder leicht.

Wie fühlt sich das Leben jetzt an, vier Jahre nach der OP?

Immer noch neu und jeden Tag schön. Seit vier Jahren habe ich gleichbleibend hohe Sehkraft. Klingt banal, aber für mich ist es ein großes Stück Lebensqualität, wieder alles sehen zu können.

 

Mehr über den Ablauf der Linsenimplantation erfahren Sie hier. Gerne können Sie auch zu einem unserer Infoabende kommen und Ihre Fragen vor Ort stellen! Frau Dr. Frieling-Reuss hat sich auf Premiumlinsen spezialisiert und ist eine Vorreiterin auf diesem Gebiet. Sie war eine der ersten, die Multifokallinsen in Deutschland implantierte, und beantwortet gerne Ihre Fragen.

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FAQ rund um Presbyopie

Viele bemerken die Presbyopie beim Lesen oder beim Blick aufs Handy. Fällt es Ihnen schwer, Preisschilder im Supermarkt zu lesen? Erkennen Sie Menschen auf Fotos immer schlechter? Vor allem bei schwachem Licht oder mit müden Augen fällt die schwächer werdende Sehkraft auf. Bei einem kurzen Blick auf die Uhr sehen viele die Zeiger noch gut, aber wenn sie länger Zeitung lesen, verschwimmen die Buchstaben irgendwann. Vielleicht fangen die Augen auch an zu brennen, weil sie so beansprucht sind. Oder die Betroffenen bekommen Kopfschmerzen. All das sind typische Symptome der Presbyopie.

Sie vermuten, von Altersweitsichtigkeit betroffen zu sein? Machen Sie einen Test in unserem Münchner Augenzentrum!

Meist bemerken Menschen um die 45, dass ihre Augen zunehmend schlechter werden. Manchen fällt das Lesen schon mit Anfang 40 schwer, andere bemerken Veränderungen ihrer Sehschärfe erst viele Jahre später. Diabetes-Patienten oder Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen werden häufig früher alterssichtig.

Altersbedingte Weitsichtigkeit stellt sich meist nicht plötzlich ein. Mit Mitte 40 brauchen viele Menschen eine Lesebrille mit +0,75 bis +1 Dioptrien. Etwa alle fünf Jahre verschlechtert sich die Sehkraft um +0,5 bis +1 Dioptrien. Die Presbyopie nimmt häufig langsam, aber stetig zu. Ab ca. 60 Jahren ist der Veränderungsprozess der Linse abgeschlossen.

Bei Babys ist die Augenlinse sehr elastisch. Mit den Jahren verdichtet sich jedoch das Gewebe, so dass sich im mittleren Erwachsenenalter die Linse nicht mehr richtig verformen kann. Das bedeutet, sie kann sich nicht mehr wölben, um im Nahbereich scharfzustellen. Die Sicht verschwimmt und Presbyopie entsteht.

Altersweitsichtigkeit und Kurzsichtigkeit gleichen sich leider nicht aus. Kurzsichtige Patienten, die schließlich alterssichtig werden, brauchen in der Regel eine Gleitsichtbrille. Mit einer gängigen Lesebrille können Betroffene nicht in die Ferne sehen, sondern nur im Nahbereich wirkt alles scharf.

Ja, das ist durchaus möglich. In diesem Fall lässt nicht nur die Flexibilität der Linse nach, sondern die Hornhaut verkrümmt sich und Lichtpunkte erscheinen auf der Netzhaut stabförmig. Der Astigmatismus lässt sich aber gut korrigieren.

Was Sie in unserem Münchner Augenzentrum erwartet

Icon Linsenspezialist

Gebündeltes Fachwissen:
Spezialisierung auf Multifokallinsen

Icon We Care

Erfahrung:
bislang 20.000 Linsenimplantationen durchgeführt, davon 6.500 mit Premiumlinsen

Icon Fortbildung

Forschung:
internationale Forschungstätigkeit rund um Multifokallinsen

Icon Beratung

Lotse durch den Linsen-Dschungel:
individuelle Beratung, welcher Linsentyp für Sie optimal ist